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Individuell begleitet durch die Schulzeit: Flex Fernschule Hessen

Unabhängig von den Einschränkungen der Pandemie bearbeiten viele Jugendliche jeden Tag ihren Lernstoff wie immer- von zuhause und ohne Schulbesuch.

40 Schüler*innen aus Hessen lernen seit Jahren "ganz normal" von zuhause. Persönlich begleitet werden sie vom bsj Marburg, der die bundesweite Flex-fernschule in Hessen vertritt. Insgesamt sind es 500 Jugendliche in Deutschland, die fernab von dem Besuch der Regelschule ihre Abschlüsse absolvieren. Ganz unterschiedliche Lebensgeschichten haben dazu geführt, dass sie Schüler*innen dieses Jugendhilfeangebotes wurden. Seien es psychische Erkrankungen, wie Autismus oder Angststörungen oder Unterbringungen in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe im In- oder Ausland. Allen haben gemeinsam, dass sie einen Schulabschluss erreichen möchten und können, den sie nicht in einer Regelschule erwerben können. Statt dessen erhalten die hessischen Jugendlichen wöchentlich ihre Lernpost per Brief nach Hause. Diese bearbeiten sie und senden ihre Ergebnisse zurück nach Marburg. Alle Jugendlichen erhalten individuelle und regelmäßige Rückmeldungen von den im bsj Marburg angestellten Lehrkräften. Durch die Auflösung von Schuljahren ist es dem bsj Marburg möglich, jede*n Jugendlichen individuell zu beschulen. Hierfür sorgt eine Leistungserhebung, die jede/r zu Beginn durchläuft. Alles immer mit dem Ziel, entweder eine Wiedereingliederung ins Regelsystem zu ermöglichen oder einen (ersten) Abschluss zu erreichen. In diesen Tagen gingen wieder 4 Hauptschüler*innen und 4 Realschüler*innen mit uns diesen Weg.  Und sie haben alle ihre Prüfungen mit Bestnoten bestanden.

Wenn sie Fragen zu diesem Angebot haben, dann wenden sie sich gerne an Martin Presenza als Leiter der Flex Fernschule Hessen: presenza@flex-fernschule.de