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Flex Fernschule Hessen- im Moment ein Vorbild für alle?

Auch unabhängig von COVID-19 bearbeiten 40 Schüler*innen in ganz Hessen- und über 500 weitere Schüler*innen in ganz Deutschland jeden Tag ihren Lernstoff „ganz normal “ und wie immer ohne Schulbesuch.

Zum Teil seit Jahren lernen und arbeiten sie von ihrem Zuhause aus und bereiten sich auf ihre Haupt- oder Realschulprüfungen vor.  Ganz unterschiedliche Geschichten haben dazu geführt, dass sie Schüler*innen dieses Angebotes der Jugendhilfe geworden sind. Seien es psychische Erkrankungen, wie Autismus oder Angststörungen oder Unterbringungen in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe im In- oder Ausland. Allen ist gemein, dass sie einen Abschluss erreichen möchten und können. Nur die äußeren Gegebenheiten haben bis dahin nicht gepasst. Nun erhalten die 40 Jugendlichen wöchentlich ihre Lernpost per Brief nach Hause. Dort wird sie bearbeitet, bei Fragen unterstützen die Flex-Lehrkräfte. Alle Jugendlichen erhalten persönliche, klare und regelmäßige Rückmeldungen von den im bsj angestellten Lehrer*innen. Durch die Auflösung von Schuljahren ist es uns möglich, jede*n unserer Jugendlichen ganz individuell zu beschulen. Hierfür sorgt eine Leistungserhebung, die jede/r zu Beginn durchläuft. Alles immer mit dem Ziel, entweder eine Wiedereingliederung ins Regelsystem zu ermöglichen oder einen (ersten) Abschluss zu erreichen. Am 25.Mai gingen wieder 4 Hauptschüler*innen und 6 Realschüler*innen mit uns diesen Weg. Und wir sind sicher, dass trotz aller persönlicher Schwierigkeiten alle Erfolg haben werden.

Wenn sie Fragen zu diesem Angebot haben, dann wenden sie sich gerne an Martin Presenza als Leiter der Flex Fernschule Hessen: presenza@flex-fernschule.de