Projekt Schule und Beruf
Das Projekt "Schule und Beruf (SchuB)" wird seit dem Schuljahr 2004/2005 an einer wachsenden Zahl hessischer Hauptschulen bzw. von Hauptschulzweigen an Gesamtschulen durchgeführt und durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.
Ziel des Projektes ist es, Hauptschülerinnen und Hauptschüler, die voraussichtlich keine Aussicht haben, den Hauptschulabschluß in der Regelklasse zu erreichen, zu stabilisieren und durch ein spezifisches Bildungsangebot in den Jahrgangsstufen 8 und 9 zu fördern. Der Übergang von der Schule in den Beruf bzw. die Arbeitswelt soll durch eine besondere Betonung betrieblicher Lernorte und Praktika optimiert werden. Regelmäßig gehen die Schülerinnen und Schüler an zwei zusammenhängenden Wochentagen in den Betrieb. Sie entwickeln eigene Praxisprojekte und dokumentieren ihre betrieblichen Kompetenzen in einem "Berufswahlpass".
Eine enge Verbindung von betrieblicher Erfahrung und schulischer Reflektion, die Arbeit auf der Basis individueller Förderkonzepte, die teilweise Organisation des Unterrichts in Fächerverbünden und eine intensive sozialpädagogische Betreuung sind weitere charakteristische Elemente des "SchuB"-Konzeptes.
Seit 2004 ist der bsj als Kooperationspartner im Bereich der sozialpädagogischen Betreuung an der Umsetzung des SchuB-Projektes beteiligt: an der Emil-von-Behring-Schule in Marburg und an der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain.
Die zuständigen Mitarbeiter:
An der Emil-von-Behring-Schule Marburg
Brigitte Heinrich-Weber
An der Alfred-Wegener-Schule Kirchhain
Michael Debus


