BSJ Marburg

Criminal Games

Ein inszenierter Kriminalfall

Michael Jäger, der Star des lokalen Fußballvereins, wurde schwer verletzt. Ihm wurden Glasscherben in die Schuhe gelegt. Die Wunden an den Füßen sind so schwerwiegend, dass Michael die nächsten Wochen ausfällt. Möglicherweise ein Ausfall mit schwerwiegenden Folgen, denn das nächste Spiel entscheidet über den Aufstieg der Mannschaft. Und dann hat sich auch noch ein Talentscout des Bundesligisten angemeldet. Alle haben große Hoffnung auf Michael gesetzt. Wer steckt hinter dem Anschlag?

Aufgabe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem inszenierten Krimi ist es, diesen (oder einen ähnlichen) Fall zu lösen. Dafür schlüpfen alle in die Rolle von Detektiven, die den Auftrag haben, Befragungen durchzuführen und Beweise zu sammeln. Allerdings müssen sie die verdächtigen Personen zunächst im Netz der Stadt ausfindig machen. Keine allzu leichte Aufgaben, denn Fotos und detaillierte Personenbeschreibungen gibt es nicht. Lediglich Ortsangaben, eine Parole und grobe Beschreibungen sind den Detektiven beim Auffinden der Verdächtigen behilflich.

Eine Aufgabe, die voraussetzt, dass man sich innerhalb der Stadt orientiert, Rätsel richtig löst und dabei riskiert, auch einmal eine falsche Person anzusprechen. Außerdem sind die Verdächtigen nicht immer bereit, Auskunft zu geben. Viele von ihnen verfügen über merkwürdige Ticks, die auf Seiten der Detektive viel Feingefühl und Geduld verlangen. Klare Absprachen und eine angemessene Aufgabenverteilung im Detektiv-Team sind ebenso wichtig wie gutes Zuhören, Hartnäckigkeit, geschickte Fragen und Kombinationstalent. Um letztlich den Täter / die Täterin zu überführen gilt es, Puzzleteile richtig zusammen zu setzen, Motive zu erkennen, Widersprüche aufzudecken und den Kreis der Verdächtigen einzuschränken.

Wesentliche Ziele des Bildungsangebotes sind

  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls
  • Auseinandersetzung mit Rollen in Kleinteams
  • Förderung der Kreativität
  • Ausbau des individuellen Rollenrepertoires
  • Entwicklung von Problemlösefähigkeit
  • Förderung eines angemessenen Umgangs mit Fremden

 

Gruppenstärke: 10 bis 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Zielgruppe: Jugendgruppen, Schulklassen, Auszubildende, Teams
Dauer: 4-5 stündig; nach Rücksprache mit moderierter Auswertung
Ort: Marburg, in weiteren Städten nach Absprache