EIBE - Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt
Dieses Programm wird an hessischen Berufsschulen durchgeführt und durch den Europäischen Sozialfonds gefördert. Im Rahmen der Eingliederungsmaßnahme soll Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, der Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung, ein Arbeitsverhältnis bzw. in vollschulische Berufsbildungsgänge erleichtert und eine Qualifikation für das nachfolgende Berufsleben gegeben werden.
Durch in die Maßnahme integrierte Praktika werden Kontakte zu Betrieben, z.B. in Industrie, Handel und dem Handwerk geschaffen. Zur Zielgruppe der Maßnahme gehören insbesondere auch Migranten einschließlich Aussiedlerinnen und Aussiedler sowie Schülerinnen und Schüler mit Sprachdefiziten. Das Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegt in der Regel zwischen 16 und 19 Jahren. In das EIBE-Programm ist eine enge Kooperation der jeweiligen Berufsschulen mit Trägern der Jugendhilfe bzw. der Jugendsozialarbeit eingebettet.
Der bsj ist als Träger für die sozialpädagogische Betreuung von insgesamt 3 EIBE-Klassen an den Beruflichen Schulen in Biedenkopf verantwortlich.
Der zuständige Mitarbeiter
An den Beruflichen Schulen Biedenkopf
Jochen Steitz
Qualifizierungsmaßnahme "Passage" an den Beruflichen Schulen Kirchhain
Seit dem Schuljahr 2005/2006 wird an den Beruflichen Schulen in Kirchhain eine Qualifizierungsmaßnahme für nicht mehr vollzeitschulpflichtige Schülerinnen und Schüler, die ohne Ausbildungsplatz oder Beschäftigungsstelle geblieben sind, durchgeführt. Ziel des Angebotes ist es, die Jugendlichen in diesem gesonderten „Berufsschuljahr“ mit Kompetenzen auszustatten, die es Ihnen erlauben, noch während des Schuljahres oder unmittelbar danach in die Arbeitswelt – möglichst auf dem Ersten Arbeitsmarkt – einzusteigen.
Das Konzept der Klasse sieht vor, den Schülerinnen und Schülern eine breite Auswahl an berufswahlbezogenen Grundqualifikationen zu ermöglichen. Diese schulischen Angebote werden an drei Tagen in der Woche durchgeführt. An den beiden weiteren Wochentagen werden die Schülerinnen und Schüler ein Praktikum im Betrieb absolvieren.
Die schulischen Bemühungen werden durch umfangreiche sozialpädagogische Aktivitäten begleitet, z.B. durch die Unterstützung der jungen Männer und Frauen bei der Bewältigung individueller Probleme in dieser komplizierten Übergangsphase von Schule zur Arbeitswelt , bei der möglichst passgenauen Auswahl des Praktikumsbetriebes oder bei der Förderung eines positiven Gruppenklimas in den schulischen Arbeitsphasen um somit auch den individuellen Lernprozess zu unterstützen. Die berufsvorbereitende Qualifizierungsmaßnahme wird aus Mitteln der regionalen SGB II-Behörde gefördert. Für die sozialpädagogische Betreuung, die in enger Abstimmung mit den Lehrkräften der Schule erfolgt, ist der bsj verantwortlich.
Zuständiger Mitarbeiter an den Beruflichen Schulen Kirchhain
Anne Scheerer


