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Kinderfloß – Bildungshaus

Offene, natürliche Raume lassen sich – allgemein betrachtet – durch einen bemerkenswerten und attraktiven Doppelaspekt beschreiben: einerseits sind sie durch Beständigkeit und Kontinuität geprägt, andererseits sind sie in stetem Wandel und voller Überraschungen. Es gibt in ihnen viel „Futter“ für die Neugier und das Sich-Erproben, aber auch reizvolle Möglichkeiten für entlastende, geborgenheitspendende Erlebnisse.

Natur ist dabei durch ihre Lebendigkeit und Eigendynamik immer auch ein wenig anders als kulturell dominierte Räume. Die Praxisprojekte des ZFB setzen an solchen Überlegungen an und versuchen Erfahrungsmöglichkeiten für Kinder zu eröffnen. Dabei sollen die Kinder am besten nach ihrem eigenen Plan und in ihrem eigenen Rhythmus vorgehen. Im Mittelpunkt unseres Bildungskonzepts steht die Förderung einer neugierigen und weltoffenen Haltung in den besonders empfänglichen frühen Bildungsphasen, die aber auch Sicherheit z.B. durch behutsame, zugewandte und aufmerksame Erwachsene benötigt.

Konkreter betrachtet lassen sich vor allem zwei typische natürliche Erfahrungsräume herausstellen, die unser Angebot kennzeichnen: das Gewässer, d.h. meistens den Fluss und den Wald.